Der 1. Weltkrieg begann am 28. Juli 1914 mit der Kriegserklärung Österreich-Ungarns an Serbien. Am 30. Juli befahl Russland die Generalmobilmachung zur Unterstützung Serbiens. Daraufhin erklärte das Deutsche Reich als Bündnispartner Österreich-Ungarns Russland am 1. August den Krieg. Am Abend des selben Tages überschritten russische Kavallerie-Abteilungen die ostpreußische Grenze.
Vorausgegangen war das Attentat in Sarajewo am 28. Juni 1914, bei dem der österreichisch-ungarische Thronfolger Franz Ferdinand und seine Ehefrau ermordet worden waren und hinter dem die Mitglieder der verschworenen serbischen Geheimloge „Schwarze Hand“ standen. In einem Ultimatum vom 23. Juli 1914 verlangte die österreichisch-ungarische Regierung Genugtuung von der serbischen Regierung, indem sie u. a. forderte, eine gerichtliche Untersuchung gegen die Teilnehmer des Komplotts vom 28. Juni einzuleiten und von der k.u.k.-Regierung delegierte Organe an den Erhebungen teilnehmen zu lassen. Die serbische Regierung lehnte dies als Beeinträchtigung ihrer Souveränität ab. Nach einem von Serbien ignorierten Ultimatum erfolgte die Kriegserklärung Österreichs, die eine Reihe von Bündnissen aktivierte, was binnen kurzem zum Weltkrieg führte.
In Europa hatten sich zwei Blöcke herausgebildet. Auf der einen Seite die Mittelmächte: Deutsches Reich, Österreich-Ungarn, Bulgarien und Türkei. Auf der anderen Seite stand Rußland, Frankreich und England (Entente).
Alle drei Entente-Staaten suchten den Konflikt mit dem Deutschen Reich:
Die Beziehungen Russlands zum Deutschen Reich hatten sich seit dem Berliner Kongress 1878 verschlechtert, bei dem sich das Zarenreich um seine Gebietsansprüche aus dem zuvor gewonnenen Krieg am Balkan durch Bismarck geprellt fühlte.
Großbritannien fühlte sich vom Aufbau einer deutschen Kriegsflotte herausgefordert. Großbritannien wollte sich der wachsenden Wirtschaftskraft Deutschlands entledigen und die deutsche Flotte ausschalten, da es seine Machtstellung durch das seit der Reichseinigung aufstrebende Deutschland bedroht sah.
In Frankreich verspürten die französischen Chauvinisten Rachegelüste wegen ihrer Niederlage im Deutsch-Französischen Krieg von 1870/71. Frankreich wollte Elsass-Lothringen zurückerobern und darüber hinaus die Vormachtstellung des Deutschen Reiches auf dem europäischen Festland beseitigen.
Im Herbst 1915 zeichneten sich jene französischen Kriegsziele ab, die in den kommenden Jahren immer wieder auftauchten. Infragestellung der Reichseinheit oder zumindest ihrer Schwächung im föderativen Sinne und die Rückkehr von Elsass-Lothringen in den Grenzen von 1814 oder sogar 1790, also mit dem Saargebiet, die Zurückdrängung Deutschlands an den Rhein durch Annexion des Rheinlandes, sowie eine wirtschaftliche und militärische Angliederung Belgiens und Luxemburgs an Frankreich.
Als die europäischen Völker am Verbluten waren, sahen die USA eine Chance zur Erreichung einer Vormachtstellung in Europa. Am 6. April 1917 erklärten die USA dem Deutschen Reich den Krieg. Ihren Ursprung hatte die amerikanische Kriegszielpolitik bereits in der 'Neutralitätszeit'. Nach dem Kriegseintritt der USA führte Präsident Woodrow Wilson seine Politik ohne Bruch fort. Genaue Vorstellungen über einen gerechten Frieden hatte er in der ersten Kriegszeit nicht.
Höhepunkt der amerikanischen Kriegszielpolitik waren zweifellos die 14 Punkte Wilsons vom 8. Januar 1918. Es wird darin die völlige Wiederherstellung der belgischen Unabhängigkeit gefordert, weiters die Rückgabe Elsass-Lothringens, die Festsetzung italienischer Grenzen entlang den Nationalitätengrenzen sowie die weitere Existenz Österreich-Ungarns, dessen Nationen aber eine freie Entwicklung ermöglicht werden sollte. Der Türkei wird Selbständigkeit zugestanden, allerdings ohne Einschluss anderer Nationalitäten, die Meerengen sollten durch internationale Garantien offen gehalten werden. Gefordert wird auch die Errichtung eines unabhängigen polnischen Staates, der unbestreitbar polnisch besiedelte Territorien umfassen sollte, mit freiem Zugang zum Meer.
Die Entente war bei Beginn des Krieges in einer besseren Ausgangslage als die Mittelmächte. Sie verfügte über mehr Soldaten (auch aus ihren Kolonien), größere Rohstoffreserven und hatte größere Reserven an Kriegsmaterial. Dies führte schließlich zur Niederlage der Mittelmächte und fand ein unrühmliches Ende mit dem Versailler Diktat-Friedensvertrag. <<< (s. dort: Text des Versailler Diktates und Stellungnahme der deutschen Reichsregierung)


s.a. 'Die Verfassung des Deutschen Reichs 1919 / Weimarer Republik'
s.a. 'Weimarer Republik: Organisation des Staates'
s.a. 'Weimarer Republik: Reichskanzler u.a. Persönlichkeiten'
s.a. 'Die Weimarer Republik 1919-1933'
s.a. 'Die soziale Struktur in der Weimarer Republik 1919-1933'
Flaggen der Weimarer Republik





s.a. 'Ernst Thälmann: Die Lage in Deutschland'
s.a. 'Deutsches Reich, Staat und Volk/ Weimarer Republik'
s.a. 'Volksabstimmungen im Freistaat Preussen'
Der Versailler 'Friedensvertrag' war der Grundstein für den 2. Weltkrieg (das sahen auch zahlreiche europäische Politiker!).
s.a. Videos: "Blitzlichter über das Dritte Reich"
Nach 1933 bemühte sich die Deutsche Reichsregierung (unter NS-Regie) um Rückgabe der deutschen Gebiete durch Verhandlungen mit den Westmächten und Volksabstimmungen in den betreffenden Gebieten; mit dem Ziel für Deutschland eine Autarkie (Unabhängigkeit vom Ausland) zu erreichen. Durch dieses Vorgehen konnten viele abgetrennte Teile (auch Österreich) wieder in das Deusche Reich eingegliedert werden.
Das war keinesfalls im Sinne der Initiatoren des Versailler Diktats (s. oben: Kriegsziele der Entente). Sie warteten auf eine Chance, um das Deutsche Reich endgültig zu zerschlagen. Deshalb schlossen sie mit der polnischen Regierung einen 'Beistandspakt' und ermunterten sie zu Provokationen gegen das Deutsche Reich (z.B. im 'polnischen Korridor' - internationale Verbindungsstrecke zwischen dem Deutschen Reich und Danzig, Ost- und Westpreussen u.a.m.) und zu Repressalien gegen die deutsche Bevölkerung in dem ehemals deutschen Gebieten (Posen-Westpreussen).
Die dauernden polnischen Übergriffe beunruhigten auch die Regierung der UdSSR. Deshalb beschlossen die Regierungen des Deutschen Reiches und der UdSSR 1939 eine Besetzung Polens. Als Grenzmarkung wurde die 'Curzon-Linie' festgelegt, d.h. die Deutsche Wehrmacht besetzte die westlichen Gebiete dieser 'Linie' (z.T. ehemals deutsche Gebiete) und die russische Armee das östliche Gebiet Polens.
(Diese polnischen Gebiete hat Rußland bis heute nicht an Polen zurückgegeben; statt dessen wurden die Deutschen aus den ostdeutschen Reichsgebieten vertrieben, um evtl. Volksabstimmungen in diesen Gebieten unmöglich zu machen und Polen als Ersatz für die geraubten ostpolnischen Gebiete zu übergeben. Alles mit vollem Einverständnis der westlichen 'Siegermächte', die Deutschland kleinmachen wollen.... und die etablierten westdeutschen Parteien wussten angeblich nichts davon?.... die Realität spricht eine andere Sprache!).

Darauf hatten die Kriegstreiber gewartet. Sofort erklärten England und Frankreich dem Deutschen Reich den Krieg und beriefen sich dabei auf den 'Beistandspakt' mit Polen. Doch diese Begründung war durchsichtig und verlogen! Denn der 'Beistandspakt' mit Polen hätte sie verpflichtet, auch der UdSSR (die den östlichen Teil Polens besetzt hatte) den Krieg zu erklären.
s.a. 'Alliierte Kriegsziele, Planungen und Tatsachen' <
Über Adolf Hitler, den Nationalsozialismus, das '3. Reich', den Verlauf des 2. Weltkrieges und innerdeutsche Entwicklungen von 1933 bis 1945 gibt es zahllose (Pro- und Kontra-) Behauptungen, die meistens nicht den Tatsachen entsprechen. Neutrale Archive, Statistiken und andere Informationsquellen sind nicht frei zugänglich, sondern wurden blockiert. Insofern ist eine wahrheitsgemäße Informationsvermittlung z.Z. nicht möglich. Die nachfolgenden Ausführungen werden sich daher nur auf nachprüfbare Tatsachen (z.B. Alliierte Kriegsführung, das deutsche Volk nach 1945) beschränken. Zukünftigen unbelasteten Historikern bleibt es vorbehalten, dem deutschen Volk und der Welt die Wahrheit über die fehlenden Themen und Ereignisse zu vermitteln.
Deutsche Waffenentwicklung im 2. Weltkrieg (Video / mp4)
>>>>Eine Heuchler entlarvende Dokumentation:
>>> "Die Situation der Juden in Europa 1929-1939"